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Nebenkosten beim Immobilienkauf

Wir erläutern kurz und bündig die wichtigsten Schritte und Regeln rund um das Thema: Immobilienkauf- & Nebenkosten. Sie spielen mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zu erwerben oder befinden sich bereits dabei? Wir sorgen für volle Kostenkontrolle und Transparenz. Was ist zu beachten: Mit dem Kauf einer Immobilie sind in der Regel verschiedene Nebenkosten vom Käufer zu tragen. 

Neben der bekannten Maklercourtage 3,57 % sind die Grunderwerbsteuer 6 % und die Notarkosten 2 % (inkl. gesetzlicher MwSt.) vom Kaufpreis zu zahlen. Wann muss bezahlt werden? Hier verhält sich grundsätzlich die Zahlungsweise wie im sonstigen wirtschaftlichen Leben: Gezahlt wird nach Erhalt der Rechnung und der jeweiligen gesetzlichen Zahlungsfrist.

Notar

Notar

Nach der notariellen Beurkundung ist der Notar und die Vermittlungsprovision vorrangig zu betrachten, hier gilt: Bei postalischem Erhalt der beglaubigten Abschrift des Kaufvertrages wird die Rechnung des Notars beigefügt und die Zahlung ist sofort fällig. Die gewöhnliche Schonfrist liegt zwischen zwei und vier Wochen. 

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Provision

Sofern die Immobilie über ein Maklerunternehmen vermittelt wurde, ist die Vermittlungsprovision zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags beim Notar fällig. Nach der Beurkundung erhalten Sie die Rechnung vom Makler, die in der Regel innerhalb von 14 Tagen zu begleichen ist. 

Grundbuchblatt

Grundbuch

Sie erhalten in ca. vier bis sechs

Wochen nach Kaufvertragsabschluss und Eintrag ins Grundbuch die Rechnung vom Grundbuchamt, Zahlungsfrist in der Regel zwei Wochen. Zu den ersten Eintragungen zählen die Auflassungsvormerkung und die etwaigen Grundpfandrechte. Nach Zahlung und Übergabe der Immobilie erfolgt der letzte Eintrag, die Auflassung (Eigentumsumschreibung).

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STeuer

Die längste Frist nach Beurkundung ist die Zahlung der Grunderwerbsteuer, sie liegt bei sechs bis acht Wochen. Nach Eingang der Rechnung (des Grunderwerbsteuer-Bescheids vom Liegenschaftsfinanzamt) haben Sie genau einen Monat Zeit, um zu bezahlen.

 

Wir übernehmen für unsere Kunden alle erforderlichen Aufgaben!

NEUREGELUNG DER MAKLERPROVISION

Seit dem 23.12.2020 sind Maklerverträge nur schriftlich gültig. Das bedeutet, dass alle Verträge,  die zwischen dem Käufer und dem Makler mündlich oder über konkludierten Handel vereinbart wurden, unwirksam sind. Zudem ist das Abwälzen der gesamten Maklerprovision auf den Käufer ausgeschlossen. Zukünftig gilt, dass der Käufer sowie der Verkäufer die Provision in gleicher Höhe bezahlt. Statt der Maklercourtage von 7,14% (inkl. MwSt.) zahlt der Käufer 3,57% und der Verkäufer 3,57% (inkl. MwSt.).

Ausnahme:

Hat der Käufer vor dem 23.12.2020 ein Exposé erhalten und der Makler einen Maklervertrag mit dem Verkäufer geschlossen, gilt auch nach dem 23.12.2020 die alte Rechtslage. Der Käufer bezahlt in diesem Beispiel auch nach dem Inkrafttreten der Neuregelung die volle Provision in Höhe von 7,14%.



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